Wie Sie mit 4 Methoden einen starken D2C-E-Commerce-Kanal aufbauen

Von: Adam Coyle
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Um im Zeitalter des Verbrauchers wettbewerbsfähig zu sein, müssen B2C-Marken die Kunden bei jeder Gelegenheit begeistern und inspirieren. Dies bedeutet in zunehmendem Maße, mehrere Kaufoptionen anzubieten. Laut Analysen von BuildFire sind 73 % der Konsumenten bereit, die Marke zu wechseln, wenn Sie von einem Unternehmen keine konsistente Omnichannel-Erfahrung vermittelt bekommen. Das bedeutet, dass Marken zusätzlich zu den traditionellen Kanälen robuste D2C-E-Commerce-Kanäle aufbauen müssen.

Auf diese Weise können Sie das Kundenerlebnis nutzen, wichtige Kundendaten erfassen und die Auswirkungen von Störungen in Ihren anderen Vertriebskanälen abmildern. Tatsächlich erlaubt Ihnen diese Art von robustem D2C-Kanal (Direct to Consumer), Ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

In der ersten Folge unserer Reihe Von der Ungewissheit zur Chance haben wir ein Live-Event mit dem Titel Ihr Schicksal selbst bestimmen: Direkt zum Endverbraucher gehen veranstaltet. Die Veranstaltung wurde gesponsert von Astound Commerce und Fortuitas. Zu den Vortragenden gehörten:

  • Andrew Leibowitz, Client Services Partner, Astound Commerce
  • Jack Kurtz, CEO, Fortuitas
  • Lorrie Mizuko, Director of Digital Experience, Resideo
  • Rok Nicaj, Senior Sales Operations Manager, Ingram Micro
  • Adam Coyle, CEO, Digital River
  • Mike French, VP of Partnerships and Alliances, Digital River

Diese innovativen Führungskräfte tauschten sich darüber aus, warum ein D2C-Kanal so wichtig ist und was es braucht, um eine robuste direkte E-Commerce-Strategie im aktuellen Umfeld aufzubauen. Hier sind die vier wichtigsten Erkenntnisse des Panels.

1. Geschäftliche Kontinuität wahren

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass B2C-Marken heute mehr denn je eine ausgereifte Omnichannel-Strategie mit Schwerpunkt auf einem D2C-Kanal brauchen, um auf dem heutigen Markt wettbewerbsfähig zu sein und Kunden auf der ganzen Welt zu erreichen. Einfach gesagt, ist diese Strategie die beste Verteidigung gegen Verwerfungen im Einzelhandel. Doch der Trend zum Online-Direktvertrieb setzte bereits lange vor dem Auftreten des Coronavirus ein.

Eine Rekordzahl von Kunden kauft inzwischen lieber online ein. Fast die Hälfte zieht es vor, per Mausklick zu shoppen, statt in ein Geschäft zu gehen. Und bei einem weltweiten E-Commerce-Umsatz von fast 4 Billionen US-Dollar können es sich B2C-Marken nicht leisten, keine robuste Strategie für den Online-Direktvertrieb zu haben.

2. Das Kundenerlebnis nutzen

Die meisten Leute sind der Meinung, dass der Hauptgrund für den Aufbau und die Aufrechterhaltung eines starken D2C-Kanals in der Steigerung des Umsatzes liegt. Es gibt aber zahlreiche andere Vorteile, die den Online-Direktvertrieb zu überzeugend und zu wertvoll machen, um sie zu ignorieren.

Indem Sie von der Kommunikation bis zum Bezahlvorgang jeden Aspekt des Kundenerlebnisses kontrollieren, sind Sie in der Lage, emotionale Beziehungen zu den Kunden aufzubauen, diese Beziehungen zu pflegen und die Kundenbindung zu stärken.

Sie können außerdem sowohl über Ihre D2C- als auch über traditionelle Kanäle wichtige Kundendaten zur Entwicklung besserer Verkaufsstrategien sammeln.

Diese Erkenntnisse in Kombination mit einer Preisstrategie, die den D2C-E-Commerce ähnlich angeht wie den Einzelhandel, sind in der Lage, den Konflikt zwischen den Vertriebskanälen zu lösen, der vielen Führungskräften weiterhin Sorgen bereitet.

3. Ihre Back-Office-Prozesse optimieren

Wer die Einführung eines D2C-E-Commerce-Kanals plant, denkt oft als Erstes an den Aufbau eines E-Commerce-Geschäfts, das hervorragende Kundenerlebnisse bietet. Man denkt zuerst einmal daran, eine Website mit einem attraktiven Design und einer großartigen Benutzeroberfläche zu erstellen. Doch um herausragende Kundenerlebnisse zu bieten, müssen auch Ihre Back-Office-Prozesse an Ihre neue Strategie für den Online-Direktvertrieb angepasst werden.

Schließlich erfordert die Umstellung vom Großhandelsverkauf Ihrer Produkte auf den Verkauf auf individueller Basis erhebliche Veränderungen bei der Buchhaltung, der Zahlungsverarbeitung, dem Fulfillment, der Auftragsverwaltung und anderen Back-Office-Operationen. Im Zielmarkt bevorzugte Bezahlmethoden anzubieten, ein reibungsloser Bezahlvorgang und die rechtzeitige Lieferung sind für die Zufriedenheit der Kunden ebenso wichtig wie das Oberflächendesign.

Denken Sie daran: Es ist unbedingt notwendig, sich bei der Entwicklung der Strategie schon früh der Zustimmung der wichtigen unternehmensinternen Stakeholder zu versichern, damit Ihr gesamter Arbeitsablauf auf Ihre D2C-E-Commerce-Strategie ausgerichtet ist.

4. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen

Sowohl bei der Gestaltung des Kundenerlebnisses als auch der Back-Office-Prozesse müssen Sie sich auf Ihre Stärken konzentrieren. Sie sind vielleicht unschlagbar, was Kommunikation, Merchandising und das Führen von Kunden durch den Kaufprozess angeht, aber Sie haben möglicherweise nicht so viel Erfahrung, wenn es um gesetzliche Auflagen, Steuerpflichten und die globale Zahlungsabwicklung geht.

Alles selbst machen zu wollen, ist ein todsicherer Weg, Ineffizienzen zu schaffen, die Kosten in die Höhe zu treiben und die Geschwindigkeit der Markteinführung zu verlangsamen. Gehen Sie stattdessen Partnerschaften mit Unternehmen ein, die auf verschiedene Aspekte des D2C-E-Commerce spezialisiert sind, damit Sie sich auf die Einhaltung Ihres Markenversprechens konzentrieren können. Wählen Sie Ihre Partner für die verschiedenen Lösungen und Funktionen sorgfältig aus und denken Sie dabei an das zukünftige Wachstum des globalen Onlinehandels, damit Sie eine D2C-Strategie entwickeln, die jetzt und auch in Zukunft Gewinn abwirft.

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