Conversion Rates für Ihren D2C-E-Commerce optimieren

Von: Jeremy Waxman
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Der Aufbau eines effizienten Bezahlsystems ist ein kritischer Aspekt bei der Entwicklung eines erfolgreichen Direktvertriebkanals (D2C-Kanal), aber die Optimierung Ihrer Strategie für die Zahlungsabwicklung ist leichter gesagt als getan. Es ist zum einen eine Kunst, alternative Bezahlmethoden anzubieten, die den Kaufprozess rationalisieren und eine Sicherheitsebene hinzufügen, und zum anderen eine Wissenschaft, angesichts der Notwendigkeit, Transaktionen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu leiten, um die Autorisierungsraten zu steigern. Wie können Sie also sicherstellen, dass Sie das Thema Bezahlsystem richtig angehen?

Als Teil unserer virtuellen Live-Veranstaltungsreihe Von der Ungewissheit zur Chance haben wir ein Panel von E-Commerce-Experten zu einer Diskussion über genau dieses Thema eingeladen. Die Folge mit dem Titel Zahlungsabwicklung optimieren und Konversionen maximieren wurde von Blue Acorn iCi gesponsert und zu den Vortragenden gehörten:

  • Chase Bruch, Director of Analytics and Optimization, Blue Acorn iCi
  • David Bruce, Senior Director, Global Partner Development, PayPal
  • Jeremy Waxman, Head of Payments Strategy, Digital River
  • Mike French, Vice President of Partnerships, Digital River

Hier stellen wir die wichtigsten Erkenntnisse vor, die das Panel über die Möglichkeiten von Marken zur Optimierung der Bezahlvorgänge für ihren D2C-Kanal erarbeitet hat.

Mehr ist nicht immer besser

Einige Unternehmen glauben, dass sie das Thema Zahlungen einfach dadurch optimieren können, dass sie ihrem E-Commerce-Shop weitere Bezahlmethoden hinzufügen. Sie glauben, dass sie durch das Angebot zusätzlicher Optionen mehr Kunden gewinnen und die Conversion Rate steigern können. Aber das ist ein Fehler.

Zwar möchten Kunden, dass ihre bevorzugten Zahlungsmethoden und die lokale Währung online verwendet werden, aber die Präsentation zu vieler Optionen kann die Conversion Rate sogar beeinträchtigen, da die Optionen unüberschaubar werden und der Kunde auf dem Weg zur Kaufentscheidung zu zweifeln beginnt. Der Schlüssel zur Optimierung des Bezahlvorgangs liegt dann nicht darin, weitere Bezahloptionen hinzuzufügen, sondern darin, die richtigen für Ihre Kunden und Ihr Unternehmen zu finden.

Es ist entscheidend, dass Ihre Marke das Thema Bezahlsystem nicht nur aus der Perspektive des Kundenerlebnisses betrachtet, sondern auch darüber nachdenkt, wie sich das gesamte Bezahlsystem auf Ihr Endergebnis auswirkt. Die Art und Weise, wie Sie Zahlungen akzeptieren, verarbeiten, abgleichen und verwalten, ändert sich mit jeder gewählten Bezahlmethode. Sie müssen sicherstellen, dass für jede Zahlung die richtigen Back-Office-Prozesse vorhanden sind.

Wenn Sie nicht die richtigen Prozesse implementieren, kann dies zu einer Vielzahl von Problemen führen und letztlich dazu, dass Sie weniger rentabel sind, als Sie es sein könnten. Wenn Sie also Ihr Bezahlsystem im Hinblick auf globale Konvertierungen optimieren wollen, müssen Sie Ihre Mitarbeiter aus den Bereichen Buchhaltung, Steuern und Compliance frühzeitig einbeziehen, um Bezahlsysteme für jede angebotene Bezahloption zu erstellen.

Analytik als Weg zur Optimierung

Letztendlich geht es bei der Optimierung darum herauszufinden, was funktioniert, und Strategien zu entwickeln, um diese Methoden und Ergebnisse zu verbessern. Aus diesem Grund meinte Chase Bruch von Blue Acorn iCi, dass er oft mit dem Kaufabschluss startet und dann den Entscheidungsweg des Kunden rückwärts nachverfolgt, um Möglichkeiten zur Optimierung zu identifizieren. Durch die Analyse der einzelnen Etappen und Einflussfaktoren entlang der Customer Journey können Sie besser verstehen, was bei Ihren Kunden gut funktioniert, und so das Kunderlebnis feinsteuern, um die Conversion Rates zu steigern.

„Sie können die Zahlungsabwicklung als Ausgangspunkt nehmen und sich von da an ein Bild davon machen, wie die Käufer sich verhalten, abhängig von der Option, die sie verwenden“, so Bruch. „Die Analyse ist wesentlich. Sie ist notwendig geworden, um die Entscheidungen zu optimieren und zu steuern, die Sie in Bezug auf Zahlungsabwickler treffen wollen.“

Bezahlung als Teil des Einkaufserlebnisses

Die Bezahldaten können dazu verwendet werden, das Einkaufserlebnis zu gestalten. Sie müssen die Bezahlung aber auch als kritische Komponente dieses Erlebnisses verstehen, nicht nur als finales Ziel. Auch wenn die Einbeziehung von Zahlungsinformationen in früheren Phasen der Customer Journey nicht immer angebracht ist, kann sie dazu beitragen, Konversionshürden zu beseitigen. So können z. B. Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten auf einer Produktseite für hochpreisige Artikel die Unsicherheit der Käufer im Hinblick auf ihre Zahlungsfähigkeit beseitigen. Dies kann dazu beitragen, die Zahl der Abbrüche zu verringern und letztendlich mehr Verkäufe zu erzielen.

Der Schlüssel liegt darin, Zahlungen ganzheitlich zu betrachten und zu verstehen, wie diese die Konversion beeinflussen, wie sie sich auf das gesamte Kundenerlebnis auswirken und was Sie tun können, um den Kunden Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Indem Sie Ihre Zahlungsstrategie auf diese Weise optimieren, können Sie Ihre Conversion Rate verbessern und den Umsatz Ihres D2C-E-Commerce-Kanals steigern.

Weitere Informationen

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