Drei Tipps für den Aufbau Ihrer E-Commerce-Marketing-Strategie

Von: Ted Rogers
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Der Direktvertriebskanal (auch Direct-to-Consumer- oder kurz D2C-Kanal) Ihres Unternehmens spielt bei der Entwicklung engagierter, treuer Kunden eine zentrale Rolle. Doch ehe Kunden zu überzeugten Markenanhängern werden, gibt es eine ganze Menge, das Sie bei der Kundenakquise und dem Kundenerlebnis richtig hinbekommen müssen. Die Erwartungen an ein nahtloses Online-Shopping-Erlebnis waren noch nie höher. Und für solch ein Online-Shopping-Erlebnis die richtige Lösung zu finden, ist für den Erfolg Ihres D2C-Kanals unerlässlich.

Ein wichtiger Schritt ist hierbei die Festlegung eines erfolgreichen E-Commerce-Marketing-Plans. Um Marken hier in die richtige Richtung zu weisen, veranstalteten wir kürzlich ein virtuelles Live-Event mit dem Titel: „Die eigene Zielgruppe kennen und neue Möglichkeiten entdecken: Wie Sie Ihren Online-Shop bewerben.“ Die Veranstaltung wurde von Elastic Path gesponsert. Zu den Sprechern gehörten:

  • Linda Bustos, Director of Digital Commerce Strategy, Elastic Path
  • Rahul Sandil, Head of Global Marketing, Consumer Products Group, Micron Technology, Inc.
  • Jeremiah Andrick, Direct to Consumer Advisor and Consultant
  • Mike French, VP of Partnerships and Alliances, Digital River

Hier einige der wichtigsten Einsichten, die unsere Podiumsteilnehmer zum Thema “einen Online-Shop zum Aufbau der Markenbekanntheit, zur Anziehung neuer Kunden und Steigerung des Umsatzes vermarkten” diskutierten.

1. Das Kundenerlebnis als kanalübergreifendes Angebot

Wenn Marken beginnen darüber nachzudenken, wie sie das Kundenerlebnis im Kontext des E-Commerce aktiv gestalten und steuern können, konzentrieren Sie sich häufig nur auf ihre eigenen Marketingkanäle (Website, Apps usw.). Doch die Erlebnisse, die Kunden über andere Vertriebspartner haben, können ebenfalls beeinflussen, wie Ihr D2C-Kanal erlebt wird und umgekehrt. Um Ihren Online-Shop effizient zu bewerben, müssen Sie daher einen Omnichannel-Ansatz wählen, d. h. einen Ansatz, der über alle Werbe- und Verkaufskanäle hinweg ein einheitliches Kundenerlebnis zum Ziel hat.

„Das Kundenerlebnis aktiv zu gestalten ist ein Prozess, der differenziert angegangen werden muss, da ein Teil davon digital ist und Dinge umfasst, die man selber bauen und anbieten kann“, so Linda Bustos. „Und zum anderen stellt sich die Frage, wie man sich die Erlebnisse und Kundenkontaktpunkte zu nutze machen kann, die von anderen angeboten werden.“

Als Teil der E-Commerce-Marketing-Strategie von Partnern profitieren

Bustos wies darauf hin, dass Elastic Path Marken ermuntert, Möglichkeiten zu finden, wie sie digitale Erlebnisse, die den Wert Ihres E-Commerce-Geschäfts steigern, über ihre Vertriebspartner anbieten können. Ein Beispiel wäre die Schaffung eines AR-Erlebnisses und dieses Vertriebspartnern anschließend in Form eines Bildes eines QR-Codes anzubieten, das neben das eigene Produktbild gestellt werden kann, um so die Anzahl der Zugriffe zu erhöhen und Markenbekanntheit aufzubauen.

Bei der Vermarktung des eigenen Online-Shops dreht es sich daher weniger um Markenbotschaften oder Anzeigeninhalte (obwohl dies noch immer eine wichtige digitale Marketingtaktik ist). Vielmehr geht es darum, Wege zu finden, wie Sie sämtliche Kontaktpunkte, die ein Kunde mit der eigenen Marke hat, für sich nutzen können. So können Sie zum Beispiel mit Partnern an gemeinsamen E-Mail-Marketing- und Social-Media-Marketing-Kampagnen arbeiten.

Partnermarketing hat sich zu einem wesentlichen Aspekt von E-Commerce-Marketing-Strategien erfolgreicher Marken entwickelt. Die Vermarktung einer E-Commerce-Website ist eine schwierige Aufgabe, besonders wenn Sie versuchen, dies ohne Unterstützung zu tun. Arbeiten Sie mit Vertriebspartnern zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen, um Ihre Marke bekannt zu machen und neue potenzielle Kunden anzuziehen.

2. Bereichsübergreifende Übereinstimmung

Neben der Entwicklung von ansprechenden Marketingkampagnen und Erlebnissen muss auch sichergestellt werden, dass die verschiedenen Geschäftssegmente darin übereinstimmen, was es wirklich bedeutet, das Kundenerlebnis aktiv zu gestalten. Jeremiah Andrick sagte dazu, dass er bei seiner Beratungstätigkeit häufig erlebt, wie Probleme entstehen, wenn Unternehmen diesem Ziel grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen.

„Viele Unternehmen haben intern das Problem, dass die Organisation des Vertriebs- und Account-Managements eher Anreize schafft, das Kundenerlebnis nicht aktiv zu steuern“, so Andrick. „Verkaufs- und Marketingziele sind an Leistungskennzahlen geknüpft, die den Wechsel zu einem direkten Modell erschweren. Einfach nur, weil es intern Vertriebskanalkonflikte verursachen könnte.“

Obwohl es schwierig sein kann, traditionelle Strategien in Frage zu stellen und eine neue Denkweise anzunehmen, ist dies letztlich der einzige Weg, Zielgruppen zu erreichen, Online-Verkäufe zu steigern und neue E-Commerce-Ziele erfolgreich zu realisieren.

Backoffice-Prozesse nicht vergessen

Neben der Ausrichtung der internen Teams auf den Aspekt des Kundenerlebnisses Ihres E-Commerce-Geschäfts sowie auf den Marketingplan im Allgemeinen, müssen Sie auch sicherstellen, dass die Backoffice-Prozesse richtig aufgestellt sind. Andernfalls kann es sein, dass all Ihre Investitionen in digitales Marketing und kundennahe Erlebnisse umsonst gewesen sind. In anderen Worten: Alle AR-Innovationen der Welt können einen Mangel an bevorzugten lokalen Zahlungsmethoden, die Falschberechnung von Steuern oder ein negatives Erlebnis mit dem Kundenservice nicht wettmachen.

Stellen Sie also, bevor Ihr E-Commerce-Shop live geht, sicher, dass Sie über Pläne für lokalisierte Zahlungen, Rückzahlungen, Steuerüberweisungen und eine Reverse-Logistik verfügen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften über Landesgrenzen hinweg gewährleisten können. Diese Probleme zu vermeiden und Herausforderungen aktiv anzugehen, bedeutet häufig, einen Partner zu finden, der auf Backoffice-Prozesse spezialisiert ist. Dieser kann Sie dabei unterstützen, die richtigen Technologieinvestitionen zu tätigen, damit Ihre E-Commerce-Website und Ihr Geschäftsbetrieb zukunftsfähig sind.

„Wenn Sie diese Entscheidungen für Ihre E-Commerce-Plattform nicht frühzeitig treffen, werden Sie in einigen Jahren in Schwierigkeiten stecken“, so Aldrick.

3. Content ist entscheidend für digitales Marketing im E-Commerce

Ein großer Teil Ihres Kundenerlebnisses (und Ihrer Marketinganstrengungen im Allgemeinen) wird sich um den von Ihnen geschaffenen Inhalt, also Content, drehen. Von Anzeigentexten über Produktbeschreibungen bis hin zu Blog-Einträgen ‒ Ihr Content muss Ihre Markenstimme widerspiegeln und Ihren Kunden über eine Vielzahl an Marketingkanälen aussagekräftige Informationen liefern. Der Schlüssel, dieses Ziel tatsächlich zu erreichen ist, den Content routinemäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass er so effektiv wie möglich ist.

Einen Online-Shop bewerben: Segmentieren, tTesten und mehr

Die Marketingstrategie bei Micron Technology besteht daher im Grunde darin, dass der Kundenbestand in Segmente aufgeteilt und Content spezifisch für diese Segmente kreiert wird, so Rahul Sandil. Anschließend würde der Inhalt kontinuierlich getestet und gemessen, um sicherzustellen, dass er den Kundenbedürfnissen, -emotionen und -erwartungen entspricht.

„Man braucht Menschen, die diese Daten und Berichte in wirkliche, umsetzbare Informationen und Marketingpläne übersetzen können“, sagte Sandil. “Menschen, die sich diese Daten anschauen und sagen können: ‚Dies ist das Ergebnis und dies ist die Richtung, die wir einschlagen müssen.‘“

Um letztendlich erfolgreich zu sein, müssen Sie darauf achten, dass sich Ihre Marketinganstrengungen nicht nur auf das Content-Marketing konzentrieren, sondern auch auf das Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Werbung auf Facebook und Twitter, PPC-Kampagnen und die Suchmaschinenoptimierung. All diese Marketingtaktiken erhöhen Ihre Chance, nicht nur Ihre Zielgruppe, sondern auch potenzielle Kunden zu erreichen. Dies steigert Ihre Konversionsrate und beschert Ihnen schließlich höhere Umsätze von Ihrer E-Commerce-Website.

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