E-Commerce-Zahlungen in drei Schritten optimieren – Kunden gewinnen

Von: Eric Christensen
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Zahlungen gewinnen vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums des weltweiten E-Commerce und internationaler Märkte, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden, zunehmend an Bedeutung. Wie Sie Zahlungen akzeptieren, abwickeln, abgleichen und verwalten ‒ besonders im globalen Maßstab ‒ wirkt sich direkt auf Ihre Kundengewinnung und Ihren Umsatz aus. Das liegt daran, dass Kunden lokale Währungen und Zahlungsmethoden erwarten, die auf ihre Vorlieben zugeschnitten sind. Zum Leidwesen von Marken jedoch variieren diese Vorlieben von Land zu Land und ändern sich ständig.

Um Marken dabei zu helfen, den Überblick über diesen wichtigen Aspekt des globalen E-Commerce nicht zu verlieren, brachten wir für die neueste Folge unserer Reihe Vernetzung Handel eine Gruppe an Experten aus dem Bereich Zahlungen zusammen. Unser virtuelles Live-Event mit dem Titel “Ein personalisiertes Einkaufserlebnis liefern: Zahlungen für die weltweite Kundengewinnung optimieren” wurde von Coveo gesponsert. Zu den Sprechern gehörten:

  • Dale Traxler, Senior Director, Alliances and Channels, Coveo
  • Andy Peebler, Vice President Product GTM, Commerce Cloud, Salesforce
  • Eric Christensen, Vice President Product and Chief Payments Officer, Digital River
  • Mike French, Vice President Partnerships, Digital River

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Einsichten unserer Experten, wie man ein Bezahlsystem aufbaut, das Käufer dort abholt, wo sie einkaufen, und auf weltweiten Erfolg ausgelegt ist.

Die Lokalisierung der Zahlung ist ebenso wichtig wie die Lokalisierung des Inhalts

Fast 80 % aller Online-Shopper ziehen es vor, auf Websites einzukaufen, auf denen Preise in ihrer lokalen Währung angegeben werden. 50 % würden zudem einen Einkauf abbrechen, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht angeboten werden würde. Aus diesem Grund ist es entscheidend, lokale Währungen und Zahlungsmethoden anzubieten, wenn Sie in neuen globalen Märkten erfolgreich sein wollen.

Doch es geht dabei um mehr als nur um die Lokalisierung von Zahlungen. Es geht darum zu verstehen, wie sich Ihr Bezahlsystem in den größeren Kontext des Marktes einfügt.

Menschen in verschiedenen Ländern wollen die Zahlungsmethoden nutzen, die sie kennen und denen sie vertrauen. Sie wollen, dass die Kommunikation und die Benutzererfahrung rund um den Bestellprozess einfach und vertraut ist. Was sie nicht wollen ist, dass ihre Zahlung irrtümlicherweise als Betrug erkannt und abgelehnt wird, nur weil es sich um einen grenzüberschreitenden Einkauf handelte.

Um ihre Konversionsrate zu steigern, müssen Unternehmen daher ein Bezahlerlebnis liefern, das lokalisiert und von Anfang bis Ende optimiert ist. Um dies zu erreichen, muss man einen Schritt zurücktreten und ein Bezahlsystem als Ganzes betrachten.

Das richtige Bezahlsystem zu bauen, ist entscheidend für Konversionen und Umsatz

Um die richtige Lösung für E-Commerce-Zahlungen zu finden, ist es wichtig, den Unterschied zwischen einer Zahlungsmethode und einem Bezahlsystem zu verstehen. Kreditkarten und E-Wallets sind gängige Beispiele für Zahlungsmethoden. Ein Bezahlsystem ist dagegen alles, was diese Zahlungsmethoden in einer Benutzererfahrung zusammenführt.

Anders gesagt: Sie müssen mehr bieten als nur beliebte lokale Zahlungsmethoden wie Alipay in China oder iDEAL in den Niederlanden, um in diesen Märkten erfolgreich zu sein. Sie müssen auch über die richtigen Backoffice-Systeme verfügen, um mit all diesen Zahlungsmethoden und der Komplexität, die sich aus ihnen ergibt, umzugehen.

Jede neue Zahlungsmethode, die Sie Ihrer E-Commerce-Website hinzufügen, erhöht schließlich die Komplexität Ihrer Rechnungslegungs-, Steuer- und Compliance-Prozesse. Daher ist es wichtig, alle wichtigen Mitarbeiter frühzeitig an einen Tisch zu bringen, um zu bestimmen, was zur Unterstützung der zusätzlichen Zahlungsmethoden in einem neuen Markt benötigt wird und wie ein optimiertes Bezahlsystem unterhalten wird.

Zudem sollten Sie berücksichtigen, wie Zahlungen sich auf das Einkaufserlebnis insgesamt auswirken. Hochpreisigen Artikeln können Sie zum Beispiel Hinweise zu Finanzierungsoptionen beifügen, bevor Kunden die Check-out-Seite erreichen. Bei kleineren Artikeln können Sie die Bezahloption PayPal-One-Touch anbieten, um Reibung für Kunden zu verringern.

Indem Sie einen ganzheitlichen Zahlungsansatz als Teil eines nahtlosen Kundenerlebnisses wählen, können Sie Ihre Konversionsrate optimieren und ein nahtloses Bezahlsystem schaffen, durch das Sie Ihre Verkäufe und letztlich Ihren weltweiten E-Commerce-Umsatz steigern können.

Verbrauchernachfrage nach alternativen Zahlungsmethoden transformiert den Handel

Kundenvorlieben ändern sich ständig, was bedeutet, dass sich Zahlungen auch in der Zukunft permanent wandeln werden. Nichtsdestotrotz treibt die Nachfrage nach alternativen Zahlungsmethoden eine Reihe an weitverbreiteten E-Commerce-Trends voran.

So wird zum Beispiel in vielen Märkten erwartet, dass das mobile Erlebnis und das Web-Erlebnis künftig dasselbe sein wird. Marken müssen daher über Backend-Systeme verfügen, die es ermöglichen, Kunden unabhängig von dem von ihnen verwendeten Gerät ein nahtloses Check-out-Erlebnis zu bieten. Der Social-Commerce über Plattformen wie Instagram und Pinterest entwickelt sich ebenfalls kontinuierlich weiter. Er stellt für Marken, die daran arbeiten, ihre Marketing- und Verkaufsstrategien aufeinander auszurichten, eine weitere Herausforderung dar.

Das Wichtigste, was Sie bei dem Versuch, neue E-Commerce-Trends zu antizipieren, nicht vergessen sollten, ist: Je mehr Sie die Reibung im Kaufprozess reduzieren, desto besser stehen Sie am Ende da. Indem Sie ein reibungsloses Einkaufserlebnis schaffen, das Kundenerwartungen sowohl technisch als auch kulturell erfüllt, können Sie Ihre Bezahlvorgänge und Ihren globalen E-Commerce-Umsatz in weltweiten Märkten optimieren.

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